Jazzclub Hirsch stellt neues Programm vor

Der Jazzclub Hirsch stellt sein Programm für den Frühling 2011 vor. Der Jazzclub ist in Moosburg eine kulturelle Institution und immer einen Besuch wert. Leider schaff ich es selbst viel zu selten und wenn dann ist der Gasthof zum Hirschn schon immer gut gefüllt, weswegen ich also das rechtzeitige Kommen empfehle:  (Homepagetipp:  www.jazzclubhirsch.de)

logo-Jazzclub

Mi. 26.1. Hirschwirt Moosburg , Beginn 21 Uhr, Eintritt frei
Cliff Taxi Boss Organ
Jahn Zehrfeld – git.
Jan Faszbender – Orgel
Tobi Weber – bass
Josy Friebel – drums

Cliff Taxi Boss Organ Konzert, featuring Jan Faszbender an der legendären Boss Orgel und ausgestattet mit seltenen 70er Jahre Electronica und Soundeffekten trifft auf Tobias Weber mit seinem Magic Wonder Bass. Jahn Zehrfeld kennt man bestens als Gitarrist von Panzerballett, Josy Friebel komplettiert das originelle Quartett.
www.myspace.com/janfaszbender

Mi. 9.2.  Hirschwirt Moosburg , Beginn 21 Uhr, Eintritt frei
Third Floor
maximilian braun – tenor-und sopransaxophon, klarinette, bassklarinette
albert frische – gitarre
christoph weiss – kontrabass
sunk pöschl – schlagzeug

third floor will logischerweise hoch hinaus. third floor hat von münchen aus die berge im blick, besonders bei föhn. aber auch john lennon und thelonious monk. eichendorff hat schon cesar bresgen beeindruckt, so dass dem o du stille zeit musikalisch aus dem hirn floss. bei weiss blieb davon nur über die berge weit hängen, sowohl musikalisch als auch textlich, so eher richtung mittelmeer. adelholzener alpen auf den münchner trambahnen. kärtle und fotos. himmelslinien und gezackte gewellte gefurchte horizonte, oft dreistimmige kulissen aus berg und tal. also auch gleich in irgendwelchen systemen auf und ab hüpfende notenköpfe, von links nach rechts, immer dem alpenpanorama folgend anscheinend. in wirklichkeit aber nicht bloss. in wirklichkeit halt letztlich doch auch willkürlich, system hin oder her. jeder macht ja dann auch noch was er will, der notenausdenker und instrumentenzusammensteller, der gitarrist, der klarinettist, oder tritt er doch wieder als saxophonist auf. bass und schlagzeug eh. jazz halt.
http://www.myspace.com/christophweiss

Mi. 16.2.  Hirschwirt Moosburg , Beginn 21 Uhr, Eintritt frei
Startbahn Jazz Preisträger auf Bayerntour

Harmzone
Markus Harm – Alt- & Sopransaxophon
Stephan Gembler – Piano
Peter Christof – Bass
Björn Glindemann – Schlagzeug

“Harmzone” ist ein Quartett, das während des Studiums an der Hochschule für Musik Nürnberg durch intensive Zusammenarbeit innerhalb der Jazzabteilung entstanden ist. Die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der vier Musiker begegnen sich in einer Welt voller Lebendigkeit, Spannung und Interaktion. Der Versuch, komplexe rhythmische und harmonische Strukturen einfach und kompakt klingen zu lassen, formt seit nunmehr einem Jahr den Bandsound. Ihr energetischer Auftritt, das hochintensive Zusammenspiel wie auch die klangfarbige Umsetzung von Eigenkompositionen und Bearbeitungen ausgewählter Originals begeisterte sowohl Publikum als auch die Jury des Internationalen Nachwuchsprojektes 2010 Startbahn Jazz in Straubing. Diese belohnte den Wettbewerbsauftritt des Quartetts mit dem begehrten Bayerntour-Preis und freut sich, die Band als Botschafter des Jazz durchs eigene Land zu schicken.

Sa. 19.2. Hirschwirt Moosburg , Beginn 21 Uhr, Eintritt 10,00 € Jazz Club Mitglieder 7,00 €
Nick Woodland & Band
Nick Woodland(Gitarren)
Tom Peschel(Bass)
Klaus Reichardt(Keyboard)
Manfred Mildenberger (Schlagzeug)

Oscarpreisträger Harold Faltermeier, von dem u. a. die Musik zu Top Gun und Rambo stammt und der auch die Musik von Künstlern wie den Doobie Brothers, Jennifer Rush und den Pet Shop Boys produzierte, sagt von Nick Woodland, er sei ein genialer Gitarrist. Schon in den 80er Jahren war Nick laut FAZ einer der gesuchtesten Münchner Studiogitarristen. Er wurde von Giorgio Moroder engagiert, dem Produzenten, der u. a. mit Donna Summer einen Nummer-Eins-Hit in der US-Hitparade hatte, und arbeitete für The Clash und Margot Werner. Zu der Zeit, als die Rolling Stones einen Ersatzmann für Mick Taylor suchten, trafen sie Nick im Musicland-Studio in München. Als hervorragender Gitarrist hätte er das ohne weiteres machen können, und auch im Hinblick auf seinen Humor (immer noch beste englische Art) sowie seine Trinksitten wäre er definitiv der richtige Mann für diese Band gewesen. In greifbarer Nähe der ersten internationalen Liga jeder andere Musiker wäre Kopf gestanden. Nick dagegen war schon immer frei von Ehrgeiz. Ruhm und großes Geld interessieren ihn nicht, das Stargetue hat ihn schon immer angewidert. Als die Münchner Studioszene in den 80er Jahren abhob, spielte er wieder live, u. a. für Marius Müller-Westernhagen. Als es ihm dort zu bunt wurde, stieg er aus und spielte mit seinen Magnets. Anfang der 90er traf er Georg Ringsgwandl und spielt seither in seiner Band und auf seinen Platten. Er war der Gitarrist bei Tankstelle der Verdammten und Ludwig II. Die volle Wahrheit, zwei immer ausverkauften Musiktheaterstücken an den Münchner Kammerspielen, und später bei Prominentenball, das 2004/2005 am Residenztheater München aufgeführt wurde. Darüber hinaus schrieb und spielte er die Musik zu Bruno Jonas Kinofilm Wir Wunderkinder. Besonders geschätzt wird Nick nicht nur deshalb, weil er technisch so versiert ist das sind heute viele , sondern weil er zu den ganz wenigen Gitarristen gehört, die ein eigener Ton auszeichnet. Man hört ihn unter Hunderten von Musikern heraus, denn er hat einen ganz eigenen Stil. Inzwischen ist Nick Woodland eine Legende des europäischen Blues, ein kraftvoller Blueser und kreativer Singer/Songwriter. Der Mann mit dunkler Brille, dunkler Melone und britischem Akzent spielt bluesrockige Originals erster Güte. Und noch immer gilt, was das MusikerMagazin einst schrieb: Wer auf Dave Edmunds, Ry Cooder oder Stevie Ray Vaug-han steht, wird von Nick Woodland voll bedient.
www.nickwoodland.de

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