Die Forderung des ORH nach einer deutlichen Entschlackung und mehr Effizienz bei den landeseigenen Förderprogrammen (siehe Berichterstattung des BR) kommentiert der stellv. Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, Johannes Becher:

„Förderprogramme sind der goldene Zügel, mit dem aus München gesteuert wird, was vor Ort gestaltet werden kann. Das ist die falsche Grundhaltung. Es braucht mehr Vertrauen in die Entscheidungen der Menschen vor Ort und mehr Geld zur freien Verwendung für die Kommunen – ganz ohne überbordenden Verwaltungsaufwand. Für die Staatsregierung scheint aber die Verlockung, immer neue pressewirksame Förderbescheide zu vergeben, größer, als ihr Wille zu echter Entlastung für die Kommunen und Vereine.“

Die Grüne Landtagsfraktion fordert bereits seit Sommer 2023 eine Fortentwicklung der landeseigenen Förderprogramme in Anlehnung an die Vorschläge der kommunalen Spitzenverbände:
Antrag Förderdschungel für die Kommunen lichten